Präambel

Über eine sehr lange Zeit hinweg fand die heute als keltisch bezeichnete Hochkultur unserer Ahnen keine nennenswerte Erwähnung. Unter dem Stichwort Antike kam sie nicht mehr vor.

Dies zu ändern nehmen wir als wichtige Aufgabe an.
Der Einfluss unserer Ahnen auf die Entwicklung Mitteleuropas ist zu wertvoll, um auch weiterhin verschwiegen zu werden.

Bis zum heutigen Tage spielen die Gottheiten, welche diese mitteleuropäische Hochkultur unserer Vorfahren nachhaltig mitgeprägt haben, in überlieferten Liedern, Gedichten, Bräuchen, Mythen, Märchen und Sagen eine wichtige Rolle.
Dies zu erhalten betrachten wir als bedeutsames Ziel.
Ihre positiven Auswirkungen auch auf unsere heutige Gesellschaft sind zu wichtig und zu wertvoll, um ungehört zu bleiben.

In steigendem Maße nimmt das vernünftige Einvernehmen unserer Ahnen mit der sie ernährenden Natur in unserer Zeit wieder eine vornehme Rolle in unserer Gesellschaft ein.
Dies zu fördern ist uns ein großes Anliegen.
Der Einklang von Mensch und Natur ist überlebenswichtig für uns alle, weswegen wir die Natur und all ihre Geschöpfe schätzen, ehren und aktiv erhalten wollen.

Mehr denn je ist es an der Zeit, uns selbst und unseren Nachkommen Werte zu vermitteln, die das Ihre dazu beitragen, damit wir unser eigenes Leben souverän zu meistern und auf lebenswerte Art zu leben verstehen.
Dies anzustreben betrachten wir als wesentliche Aufgabe.
Darum wollen wir Vorbilder darin sein, das Wichtigste zu beherrschen, was es gibt: Sich selbst.
Da nur diejenigen, die wissen, woher sie kommen, auch einschätzen können, wohin sie sich entwickeln, sehen wir es als wichtiges Thema an, althergebrachte Sitten und Bräuche genauso wie wertvolle Erkenntnisse aus unserer heutigen Zeit zu bewahren und weiterzugeben.
Dies zu leisten nehmen wir als Auftrag an.
Deshalb werden wir dies sammeln, erzählen und weitergeben.

Wir alle wünschen uns für uns selbst, unsere Kinder, unsere Enkel und Urenkel Frieden und eine lebenswerte Zukunft. Dazu bedarf es der Solidarität, der Freundschaft und des ehrenhaften Umgangs mit unseren Nächsten.
Dies zu praktizieren ist uns sowohl Bedürfnis als auch Ehre.
Darüber hinaus wollen wir solches Verhalten dadurch, dass wir es selbstbewusst in unserer Gemeinschaft ausüben, als unser Erbe an die Gesellschaft betrachten.

Die Mitglieder der Celtoi-Gemeinschaft im Jahr 2011